Wir halten den medienbiografischen Ansatz komplementär
zu dem geäusserten erkenntnisleitenden Interesse. Ausgehend von der
je eigenen Biografie soll nicht nur praktische Medienkompetenz (z.B. Scannen,
Bildbearbeitung, Webseitenerstellung) erworben werden, sondern auch die
Fähigkeit zur Reflexion des eigenen Tuns und dessen gesellschaftlicher
Einbettung erworben werden.
Es erschien uns wichtig, dass Fragestellungen wie z.B.
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Wie fühle ich mich, wenn ich 4 Stunden mit dem PC gearbeitet habe?
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Wie ändert sich mein Sozialverhalten, wenn ich immer mehr Zeit am
PC verbringe?
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Wie ändert sich mein Kommunikationsverhalten durch die interaktiven
Möglichkeiten des Internets?
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Wo finde ich den Einsatz von Computern in unserer Gesellschaft sinnvoll?
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Wie könnte ich den Computer (privat und beruflich) sinnvoll in mein
Leben integrieren?
nicht außer Betracht gelassen werden, sondern den Lernprozess kontinuierlich
begleiten.
Aus diesem Grund haben wir jedem Lernschritt eine umfangreiche Checkliste
beiseite gestellt, die die Lernenden befähigen soll, einen ganzheitlichen
Zugang zu ihrer Kompetenzentwicklung zu erwerben. Lernfortschritte wirken
sich nicht nur im kognitiven Bereich der Lernenden aus, sondern beeinflussen
die Gesamtpersönlichkeit und deren Umfeld. Wenn die Lernenden darüber
Klarheit bekommen und dennoch nicht nur im Stadium der Reflexion verharren,
sondern auch im praktischen Tun vorankommen, dann ist der Qualifizierungsprozess
in unseren Augen erfolgreich verlaufen.
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